Ganz 1830 geht auf Spurensuche

KidsCamp Distrikt 1830

Nachdem der Königin des Gaffenbergs ihr wertvoller Schatz gestohlen wurde, bat sie die Teilnehmer des Zeltlagers um Hilfe. Ausgestattet mit einem Agentenausweis, einer Lupe und einem Spürhund mussten die 70 Kinder und 60 Helfer auf dem Heilbronner Gaffenberg die Ermittlungen aufnehmen.

Von Julius Theodor Schölkopf | RAC Ludwigsburg

Um den Dieb innerhalb von vier Tagen zu finden, mussten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Lagerfeuer diskutierten die Zelte ihre Lösungsansätze für die Suche des Diebes.

Um fit für die anstehende Suche zu sein, wurde nicht nur in der Kletterhalle fleißig geklettert, sondern auch mit der American Football Mannschaft der Stuttgarter Scorpions trainiert. Zudem kamen den Kinder unter anderem die Polizei, die Spurensicherung und die Feuerwehr zu Hilfe. Diese eilten schnell herbei und gaben den Kindern wertvolle Tipps auf den Weg mit. Es wurden Fingerabdrücke gesammelt und verglichen, Sprints in schusssicheren Westen mit Helm geübt und verdächtige Helfer ausspioniert.

Die Spurensuche führte die Kinder an verschiedenen Stationen quer über den Zeltplatz und durch den Heilbronner Stadtwald. Es mussten schwierige Rätsel gelöst und die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. Eine besondere Herausforderung war die Ermittlung der Koordinaten des Verstecks des Diebes.

Die mutigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zwölften KidsCamps auf dem Gaffenberg lösten die Herausforderungen hervorragend und der Dieb konnte gefasst werden. Obwohl der Täter kurz vor dem Ende des Camps gefasst werden konnte, waren die Kinder und Helfer traurig über das Ende des Camps. Im Abschiedskreis flossen sowohl bei den Helfern, als auch den Kindern wieder die Tränen.

Foto: Julius Theodor Schölkopf

Pfandtastische Glück-in-Dosen-Jacken

RAC Clausthal-Zellerfeld

Anfang Juli fand das siebente Mal das „Glück in Dosen“ auf dem Rockharz Open Air in Ballenstedt statt. Seit 2013 organisiert der RAC Clausthal-Zellerfeld dieses Projekt.

Von Jördis Sophie Krippendorff | RAC Clausthal-Zellerfeld

Mit etwa 50 Helfern auf dem Festival und zusätzlichen 30 am Sonntag konnten zwei vollgepackte LKW mit Einwegpfand gesammelt werden. Dazu kamen noch einige zerquetschte Dosen und viele Säcke mit Mehrwegpfandartikeln.
Das Prinzip ist bewährt: Die Festivalbesucher spenden ihr Pfand und der Club tun damit Gutes. Seit einiger Zeit werden auch Sticker an die Metalfans verteilt, um auf das Projekt aufmerksam zu machen.

Neu in diesem Jahr sind die Helfershirts und Jacken. Die Shirts haben dabei ein neues Design bekommen: Die altbekannte Dose und der Schriftzug wurden um ein Geweih erweitert. Das gibt dem Helfershirt einen rockigeren Look. Zusätzlich wurden den treuen Helfern, die seit mindestens 3 Jahren dabei sind, eine Glück-in-Dosen-Jacke überreicht. Diese wurden finanziell von der Rotarian Metalhead Fellowship unterstützt.

Außerdem ist neu, dass unser Projekt Glück in Dosen sich nicht mehr nur mit dem Best Act 2014 schmücken darf, sondern nun auch mit dem zweiten Platz beim B.E.S.P. 18/19, der Auszeichnung zum Best European Service Project.

Fotos: Jördis Krippendorff, Wiebke Sievers

Gruppenbild der fleißigen Helfer

Die Bienenwiese und der frisch gewartete Rasenmäher

Bundessozialaktion 2018/19: BeeAlive.

Am 18. Mai war Weltbienentag! Das haben die Mitglieder des Ressort Soziales immer wieder gesagt. Bei den Rotaractern im Süden kam natürlich der Wunsch auf, an diesem Tag eine große Aktion zu planen. Deshalb gründete der Distrikt 1841 schon vor 6 Monaten das Team für ihre Distrikt-BuSo-Aktion.

Von Jasmin Nimar | RAC Bad Wörishofen-Mindelheim

Bei einem rotarischen Freund aus dem Herzen Warmisrieds, konnten sich die Rotaracter auf insgesamt 2.000 m² austoben. Am Projekttag selbst, kamen insgesamt 25 Menschen zur Hilfe. Das schöne daran: die Helfer waren perfekt gemischt, denn es waren genauso viele rotarische wie rotaractische Freunde dabei. Es wurde gemäht, gefräst, gesät und die Wiese gewälzt, während nebenbei 15 Bienenhotels gebaut wurden. Es lagen Energie und Begeisterung in der Luft.

Nur der frisch gewartete Rasenmäher wurde richtig in die Mangel genommen. Oft scheiterte er an zu hohem Gras und mehrmals brauchte dieser eine Pause. Während dieser Pausen erstarrten alle. Kaum eine Person traute sich zu atmen. Wird er es schaffen? Oder wird der gerade erst dazugewonnenen Gast verloren werden, weil auf seiner ersten Sozialaktion sein Rasenmäher zerlegt wurde? Es sollte gut ausgehen.

Nach sechs Stunden Arbeit konnten sich die Helfer dann zufrieden bei einem Bier zusammensetzen. Die Wiese sah zwar etwas hässlich aus, so braun und ohne Gras aber in ihrer Vorstellung wuchsen schon die Blumen und Kräuter und sie konnten sich das Summen der Bienen auch schon vorstellen.

Fotos: Berna Sepetoglu

And the BestAct 2018/19 is…“PAUL” – the project of district 1820!